16.12.2018
Friedensglocke in Rom
Was hat die Friedensglocke mit der Caritas Fachschule für Heilerziehungspflege in Altenhohenau  zu tun?  Sie ist Bestandteil eines nationenübergreifenden Projektes "Meeting in No Man´s Land", das seit einigen Jahren punktuell in Unterrichtsinhalte integriert wurde.
In den Lehrplänen der Fachschulen für Heilerziehungspflege soll die Ganzheitlichkeit beruflichen Lernens deutlich werden. Innovative Formen des Unterrichtens wie Projektunterricht und fächerübergreifendes Arbeiten unterstützen diese Bildungsziele.
Lernen hat die Entwicklung der individuellen Persönlichkeit zum Inhalt und zum Ziel, dazu gehört auch die Entwickelung einer Wertorientierung unter besonderer Berücksichtigung berufsethischer Aspekte.
2018 war die Friedensglocke auch für kurze Zeit an der Fachschule. Im Sozialkundeunterricht war die Friedensglocke Anregung zum Dialog über sozialpolitisches Handeln und lenkte den Blick auf die Aufgaben der Wohlfahrtsverbände.
Als weiterführende Arbeit gestalteten die Fachschüler und –innen in dem Fach Lebenszeit und Lebensraumgestaltung Friedensvögel.
Bereits im Sommer reiste die Friedensglocke mit 60 000 Ministranten vom 28. Juli bis 3. August 2018 unter dem Motto: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ zur internationalen Ministrantenwallfahrt  in die Ewige Stadt. Darunter waren 5500 Ministranten und Begleiter aus dem Erzbistum München und Freising. Die Katholische Jugendstelle in Stadt und Landkreis Rosenheim hatten die Friedensglocke aus Rosenheim mit im Gepäck. Beim Abschlussgottesdienst mit Kardinal Reinhard Marx in St. Paul vor den Mauern stand die Glocke auf dem Altar und sorgte für besondere Friedensmomente in Rom.


Elfriede Pauli, Lehrkraft an der Fachschule für Heilerziehungspflege/-hilfe