Exkursion in die Psychiatrie Haar
Unser Referent erzählte auch offen über die schwierige Zeit und die Haltung der Psychiatrie zur Zeit des Nationalsozialismus. Von 1940 bis zum Kiegsende 1945 wurden in der Klinik ausgefeilte Euthanasiemethoden entwickelt, wie z. B. die Hungerhäuser oder die Tötung von behinderten Kindern mit dem Barbiturat "Luminal" – ein Mahnmal auf dem Gelände erinnert an diese unrühmliche Zeit, die Schüler/innen folgten den Ausführungen mit großer Betroffenheit.
Im Museum konnten wir zudem die damaligen „Therapiemethoden“ besichtigen, die bis zur Entwicklung von Medikamenten 1952 noch weitgehend auf Arbeitstherapie, Fixierungen, Bädern usw. beschränkt waren. Diese Exkursion konnte unseren Schülern/Schülerinnen viele wertvolle und tiefe Eindrücke vermitteln.